Unsere Tochter Nina (6) fing Mitte des Jahres 1998 an, ihre ersten freien (sehr wackeligen) Schritte zu machen. Dies nahmen wir zum Anlass, die Reittherapie für Nina ins Auge zu fassen. Im Oktober 1998 haben wir dann einen geeigneten Therapieplatz in unserer Stadt gefunden. Durch glückliche Umstände hatten wir keine langen Wartezeiten, - denn die Wartelisten der Therapeuten sind voll -, sondern konnten den Therapietermin einer anderen Patientin wahrnehmen. Nina geht seit November 1998 1mal wöchentlich zur Reittherapie.

Für sie ist es, - auch nach 10 Therapiestunden -, immer noch der Höhepunkt der Woche. Unsere Tochter genießt den Kontakt zum Pferd und arbeitet während der Therapie gut mit. Wir sind der Meinung, dass sich ihr Wille zum Laufen dadurch erheblich gesteigert hat. Sie ist auch weit weniger anfällig für diverse Erkältungskrankheiten. Letztes Jahr um diese Zeit hatte Nina schon 3 schwere Erkältungen einschließlich eitriger Mittelohrentzündungen hinter sich gebracht. In diesem Winter (bis jetzt) nur 2 mittelschwere Erkältungen.
Leider konnte sich unsere Krankenkasse (Barmer) bisher nicht dazu durchringen, die Therapiekosten (DM 45.-/Std.) zu übernehmen (Grund: Therapie steht nicht im Kassen-Leistungskatalog). Wir habe jedoch inzwischen über unsere Kinderärztin Einspruch bei der Kasse eingelegt. Sollten wir jedoch keinen positiven Bescheid erhalten, werden wir die Therapie auch auf eigene Kosten fortsetzen.
Viele Grüße
Ulrike